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Hilfe für Waisenhaus in Sri Lanka

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Eine Bekannte macht derzeit ein Praktikum hier: http://www.drylands.de/

Sie hat mich darauf aufmerksam gemacht, wie schlecht es den Kindern, vor allem Mädchen, in Sri Lanka geht.

Dabei ist helfen so leicht! Ein Kind komplett neu einzukleiden oder überhaupt mal einzukleiden kostet zwischen 12 und 16 Euro, mit Schuhen und Unterwäsche!  Soviel geben wir im Monat vielleicht für einen Kinobesuch mit Popcorn aus und die Kinder dort haben was ordentliches anzuziehen.

Also hab ich mir gedacht, dass ich mal meinen Kindergartenkindern erzähle, wie die Kinder dort leben und was sie so machen. Dank der heutigen Technik können wir auch einfach mal Fotos und Emails austauschen mit den Kindern dort und das werden wir machen.

Tagebuch schreibt sie auch und lesen könnt ihr es hier: http://srilanka.twoday.net

Schaut dort mal vorbei, helft, wenn ihr helfen könnt!

Außerdem suchen sie weitere Praktikantinnen!

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Lustiges aus dem Kindergarten

Heute war mal wieder ein lustiger Tag mit lustigen Kinderzitaten.

Obwohl wir heute nur 12 Kinder beim Mittagessen waren, waren die Kinder sehr laut. Also hab ich des öfteren gesagt, dass die Kinder leiser sein sollen. Als das nicht wirkte, hab ich natrürlich auch geschimpft. Darauf ein Vorschulmädchen: “Jenny, eigentlich bist du hier am Lautesten!”

Na danke… Was soll man darauf noch antworten?

Beim Abholen musste ich einer Mutter erzählen, wie frech ihr Sohn heute war. Er ist ja sonst ein ganz lieber, aber heute hat er gebissen, getreten und gehauen. Das hab ich ihr alles erzählt, als ihr Sohn auf dem Arm war. Der wollte das aber gar nicht hören und sagte zu seiner Mutter: “Mama, bring mich mal weg von der Jenny!”

Klar, laufen konnte er ja nicht (er war ja auf dem Arm) und hören wollte er auch nicht, was er heute so falsch gemacht hat. Zum Glück war die Mutter aber der Meinung, dass er das “ertragen” muss.

Gestern fragte ein Junge unsere Praktikantin: “Bastelst du mir ein Schiff-Ahoi?”. Später saß er dann in der Garderobe und sagte zu mir: “Jenny, schau mal, mein Schiff-Ahoi ist kaputt.”

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Anekdoten (Sammlung)

Wir haben viele Kinder, die gerade im Fragealter sind und immer und überall alles mit “warum” hinterfragen. Das kann endlos weitergehen. Und ein “das ist halt so” bringt auch nichts und zieht auch wieder ein “warum” mit sich.

Ein Beispiel:

Wie heißt du? - Jenny

Warum heißt du Jenny? - Weil mich meine Eltern so genannt haben,

Warum? - Weil sie den Namen schön fanden.

Warum? - Weiß ich nicht.

Warum weißt du das nicht? - Keine Ahnung.

Warum hast du denn keine Ahnung? - Warum heißt du den Olli? (Diskussion vorerst beendet.)

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Thema “Unterwasserwelt”

Unser Faschingsthema ist Unterwasserwelt. Wir hoffen auf ganz viele verkleidete Meerjungfrauen, Fische, Krebse und alles, was sonst noch so im Wasser zu finden ist. Um die Kinder auf dieses Thema einzustimmen, wird jetzt schon die Kindergartengruppe schön gestaltet und geschmückt. Hierzu haben wir Krepppapierstreifen oben an den Fensterrahmen befestigt und nach unten fallen lassen. Für kleinere Algen oder Wasserpflanzen haben wir die Stücke schon in der Mitte der Scheibe mit Tesafilm befestigt.

An die Scheiben kommen nun Fische, Muscheln und Meerjungfrauen. Natürlich darf der Regenbogenfisch nicht fehlen. Seine Geschichte ist nämlich das Hauptthema.

Außerdem basteln wir Mobiles in Form von Fröschen und Seepferdchen. Das sieht dann bestimmt toll aus!

Um das Thema zu vertiefen, lesen wir neben dem Buch des Regenbogenfisches auch die Geschichte vom “Swimmy” vor, der mit seinen Freunden gegen einen bösen großen Fisch kämpft. Natürlich dürfen auch echte Märchen nicht fehlen. “Der Fischer und seine Frau” ist hier sehr passend. Vor allem für die Mädchen ist “die kleine Meerjungfrau” eine sehr schöne Geschichte, vor allem in der Version, in der sie den Prinzen bekommt und glücklich wird!

An Spielen haben wir “5 kleine Fische” (findet ihr unter Spiele auf www.kita-netz.eu) und ein Fischefingerspiel.

Jetzt hoffen wir mal, dass alles so schön wird, wie wir uns das vorstellen. Über mehr “Fischideen” freue ich mich auch! Die könnt ihr auf www.kita-netz.eu posten :-).

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Im Kindergarten macht man doch eh nix

Viele Eltern wissen sicher nicht, was wir denn den ganzen Tag mit ihren Kindern machen. Deshalb schreibe ich euch jetzt mal, was wir heute alles gemacht haben. Die Kinder kommen zwischen 7.15 und 9 Uhr. Sollten sie zumindest. Manche kommen leider erst um 10 nach 9 Uhr, was schlecht ist, weil sie dann den Morgenkreis verpassen. Um 8.30 Uhr ist für die Vorschulkinder “Hören-Lauschen-Lernen”, ein Trainingsprogramm, bei dem sie lernen, genau hinzuhören und dann auch lernen Sätze in Wörter und Wörter in Silben und Silben in Laute zu zerlegen. So wird ihnen das Lesen- und Schreiben lernen erleichtert. Viele Kinder können so nach diesem Training (ca. 20 Wochen lang, 10 min täglich) bereits etwas lesen.

Im Morgenkreis singen wir ein Lied, beten, schauen, welcher Tag heute ist und zählen die Kinder. Nach dem Morgenkreis schicke ich die Kinder auf Toilette, die öfter mal in die Hose machen und vergessen auf die Toilette zu gehen.

Danach dürfen die Kinder spielen. Zur Auswahl haben sie eine der beiden Bauecken (wir haben 13 Jungs und 5 Mädels), die Puppenecke, den Maltisch, Spiele am Tisch, Steckspiele, Puzzels und das Sofa zum Bilderbücher anschauen. Meist biete ich den Kindern dann noch etwas zum Basteln an. Gestern haben wir z. B. Sterne gebastelt. Die Kinder können frei wählen, wann sie basteln, ich schaue jedoch darauf, dass jedes Kind mal drankommt.

Um 10 Uhr gibts dann gemeinsames Frühstück für alle. Hier werden die Kinder nochmal dran erinnert, dass sie auf Toilette gehen sollen, wenn sie müssen. Meist sind wir so um halb 11 fertig mit Frühstück. Während ich das Geschirr in die Spülmaschine einräume, wischen die Kinder ihren Platz selbst ab und hängen ihre Tasche wieder in die Garderobe. Dann schicke ich alle kleinen Kinder (die das noch noch nicht selbst machen) auf Toilette, die vor dem Frühstück nicht waren.

Jetzt dürfen die Kinder weiterspielen, bis ca. 11.45 Uhr. Dann machen wir Stuhlkreis, meist setzen wir uns aber einfach in die “Sternenecke” auf den Teppich. Hier erzähle ich den Kindern Geschichten, wir singen Lieder, lernen Fingerspiele, machen Musik, sprechen über aktuelle Themen (St. Martin) oder spielen Spiele. Die Großen können schon fast eine 3/4 Stunde sitzen bleiben und mitmachen, die kleinen schaffen das noch nicht, sie spielen dann meist neben uns, wenn sie nicht mehr zuhören können.

Meist gehen wir um ca. 11 Uhr nach draußen. Dann wird der Stuhlkreis einfach direkt am Frühstück angeschlossen.

Von 12.45 - 13.00 Uhr ist dann kurze Abholzeit. In dieser Zeit spielen die Kinder meist am Tisch, oder ich lese ihnen was vor, damit sie dann nicht zuviel aufzuräumen haben, wenn sie abgeholt werden.

Um13 Uhr gibt es Mittagessen. Die Kinder bringen auch dieses von zu Hause mit. Dienstags und Donnerstags arbeite ich nur bis 13 Uhr, dann gehen die Kinder in die andere Gruppe und essen dort mit.

Am Nachmittag spielen die Kinder meist frei, d. h., sie können sich aussuchen, was sie spielen möchten. Meist haben am Vormittag noch nicht alle Kinder gebastelt oder sie wollen noch etwas basteln. Das können sie jetzt tun.

Um halb 3 (14.30 Uhr) ziehen wir uns dann an und spielen bis zur Abholzeit (15 Uhr) im Hof.

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